Strategiesessions sind emotional

Strategie klingt für viele immer so nach Planung. Planung ist rational. Wir legen uns Schritte aus, denen wir nur folgen müssen und schwups, haben wir den Plan erreicht. Hoffnungsvoll natürlich auch unser Zeil.

Trotzdem scheitern Pläne, sobald sie auf die Wirklichkeit treffen. Kein Plan gelingt, jedenfalls nicht nach Planung. Denn viele Pläne vergessen den Menschen.

Der Mensch arbeitet nicht strikt nach Plan und erst recht nicht rein rational. Alles in uns läuft über Emotionen und früheren Erfahrungen. Gesammelt und bekannt als Unterbewusstsein. Und das hat überwiegend das Sagen bei uns im Haus. Warum sollte es also bei Planungen aus dem Weg gehen?

Wenn du dir überlegst, was du willst, welche Mittel du hast und wie du dahin kommen kannst, also deine Strategie, dann ist dein Unterbewusstsein beteiligt. Emotionen bleiben nicht außen vor. Außer du bist Psychopath.

Emotionen gehören dazu. Sie geben Rat. Auf ihre Art. Wenn dein Nacken spannt oder die Brust drückt oder die Tränen kommen, ist das ein Hinweis an dich. Oft zeigt es dir genau, wo der Schuh drückt. Beachte es und mach was draus.

Wenn dir am Sonntag plötzliche die Wut steigt und du am liebsten jemanden umboxen willst, nur weil du eben an Montagmorgen und deine Arbeit gedacht hast, dann ist das ein eindeutiger Hinweis, dass du etwas ändern solltest. Gleiche gilt, wenn du in deine Strategiesessions merkst, dass du dir zu oft selber im Wege stehst. Dann ist es auch Zeit etwas zu ändern. Sofern du andere Ergebnisse haben willst, als bisher.

Richtig oder falsch im objektiven Sinne gibt es in solchen Situationen nicht. Es geht nur um dich und deine Wahrnehmung.

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